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Alkohol - Ein Hilfeschrei - Lesung und Diskussion im Haus der Begegnung in Essen

Haus der Begegnung, Saal B (I. Weberstraße 28, 45127 Essen)

"Ich bin nicht stolz gesoffen zu haben, aber ich bin stolz ein trockener Alkoholiker zu sein!" So lautet Burkhard Thoms Motto, mit dem er als Buchautor gerne auf Tournee ist und mit Betroffenen, Angehörigen und Interessierten ins Gespräch geht. So auch hier, bei der DV Veranstaltung am 22.4. ab 18 Uhr im Haus der Begegnung in Essen.

Der Kreuzbund Diözesanverband Essen lädt alle Gruppenmitglieder und Interessierte zur Teilnahme ein. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Um eine kurze Anmeldung in der Geschäftsstelle oder beim Seminarbeauftragten Werner Schehler wird gebeten.

Burkhard Thom, seit über dreißig Jahren trockener Alkoholiker, weiß, dass nur der Hilfe bekommt, der auch Hilfe sucht. Das gilt jedoch nicht nur für Alkoholabhängige selbst, sondern auch deren sozialen Umkreis. Bis zu zehn Millionen Menschen in Deutschland halten sich im näheren Umfeld eines Suchtkranken auf. Diesen sog. Co-Abhängigen hat der Autor nun ein eigenes Buch gewidmet. In diesem bietet er Betroffenen nähere Beratung, Tipps, Verständnis und Hilfe zu ihrer jeweiligen Situation. Neben der informativen Heranführung an das bisher totgeschwiegene Thema, kommen auch Betroffene zu Wort. Es stehen Familien, Partner, Kinder, Bekannte und Kollegen im Mittelpunkt.

„Du bist nicht allein. Lass Dir helfen.“

Neben der Unterstützung von Angehörigen steht mehr und mehr die Vermeidung von Rückfällen im Mittelpunkt seiner Arbeit. Anders als bei gewinnorientierten Coaches geht es ihm um die Unterstützung auf individueller und persönlicher Basis. Dies gilt auch für seine Podcasts auf allen gängigen Podcastportalen (z. b. Spotify,Amazon und NRWision usw.)

„Im Mittelpunkt steht der Mensch – niemals der Profit.“

Die Veranstaltungen stehen unter dem Motto Lesung, Gespräche und Diskussion. Jeder soll zu Wort kommen und alle offenen Fragen werden beantwortet.

Schwerpunkte:

  • Unterstützung von Angehörigen Suchtkranker, im Umgang mit den Süchtigen, vor allem aber mit dem Umfeld.
  • Vermeidung von Rückfällen, beginnend in der Phase nach einer Entgiftung, während der Langzeittherapie und verstärkt für die Zeit nach dem Klinikaufenthalt.
  • Wahl der richtigen Lebensmittel, die Achtsamkeit im täglichen Leben, bis hin zu stützenden Maßnahmen und Hinweisen auf ein Leben ohne Alkohol (ein Leben lang)
  • Steigerung des eigenen Selbstbewusstseins und Verbesserung des Selbstvertrauens
  • Erkennen erster Anzeichen von Sucht oder Suchtgefahr
  • Kurze Beschreibung „mein eigener Weg“
  • Lebensmittelkonzerne zu Alkohol in ihren Produkten

 

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